Immer mehr ältere Menschen wollen sich nicht zur „Ruhe setzen“ sondern „richtig loslegen“. Wollen nach den Herausforderungen im Beruf in einen neuen Bereich unter Beweis stellen, dass sie noch längst nicht zum „alten Eisen“ gehören. Der Extremsportler Hubert Schwarz bereitet regelmäßig Aktive der „Generation 60+“ darauf vor

Schöne Immobilien, z.B. Villa, Villen, Appartement, Appartements, Grundstück, Grundstücke in Spanien, z.B. Costa Blanca, Costa del Sol, Costa Azahar, Mallorca,  Marbella, Denia, Javea, Moraira usw. Schöne Immobilien, z.B. Villa, Villen, Appartement, Appartements in Dubai

www-mit-66-jahren.de, das Internetportal für alle Jungebliebenen -

Gipfelsturm mit 74    Der Extremsportler Hubert Schwarz bereitet regelmäßig Aktive der „Generation 60+“ darauf vor, den höchsten Berg Afrikas zu besteigen.

Machen Sie mit! Wählen Sie die charmanteste Seniorin und den charmantesten Senioren

 

Neueste Artikel

Flaschenpost trieb 66 Jahre

Mutter mit 66 Jahren

Doktortitel mit 66 Jahren

Eine Rentnertruppe auf Rekordjagd. Und der Senior sitzt am Steuer

Boigraphie von Herrn August Ellegast

Boigraphie von Herrn August Ellegast, aus  Bodmann Ludwigshafen BW Teil I-3

Gesundheit

Mehr als ein Drittel der 80jährigen ist unterernährt

Altern, Krankheit und Medikamente rauben vielen Senioren den Appetit. Zu wenig Kalorien, Vitamine und Mineralien verstärken den Abbau.

Von Anke Nolte

Paderborn - Morgens ißt die alte Dame ein halbes Brötchen mit Konfitüre, mittags rührt sie den Braten mit dem Gemüse kaum an, und am Abend tunkt sie den Zwieback in den Tee. "Besonders im hohen Alter essen viele Menschen zuwenig, weil der Appetit nachläßt", so Professor Helmut Heseker, Ernährungswissenschaftler an der Universität Paderborn. "Und viele Senioren bevorzugen vitamin- und mineralstoffarme Kost." Zwar nimmt der Kalorienbedarf mit dem Alter ab, nicht aber der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Schwäche und Antriebslosigkeit, Störungen des Gedächtnisses, Verwirrtheit, Infekte - vermeintliche Alterserscheinungen können Folgen einer Mangelernährung sein. Insgesamt erhöht Untergewicht das Risiko, früher zu sterben.

Die Paderborner Seniorenstudie unter Hesekers Leitung zeigte, daß die Gefahr einer Mangelernährung mit dem Alter steigt: Essen bei den 65- bis 69jährigen etwa ein Fünftel zu wenig, sind es bei den 80jährigen schon fast ein Drittel. Es waren sowohl gesunde Senioren darunter, die zu Hause leben und sich selbst versorgen, als auch Pflegebedürftige, die in einem Heim leben. Untersucht man ausschließlich Heimbewohner, wie in der Paderborner Altenheimstudie, steigt der Anteil der untergewichtigen Personen auf die Hälfte an. Dafür können aber nicht nur die Heime verantwortlich gemacht werden, betont Professor Heseker: "Viele Menschen kommen bereits untergewichtig ins Heim, was den Angehörigen und dem Hausarzt vielleicht entgangen ist." Durch die Trauer, die eigene Wohnung zu verlieren, die neue Umgebung, das ungewohnte Essen kann sich die Situation noch verschärfen.

 

Die "Allianz gegen Mangelernährung im Alter" - ein Zusammenschluß von Experten aus Geriatrie, Ernährungsmedizin, Ernährungs- und Pflegewissenschaften sowie Seniorenverbänden - weist darauf hin, daß auch bei Aufnahme in ein Krankenhaus fast jeder zweite alte Patient mangelernährt ist. "Im Krankenhaus bekommen die Patienten manchmal lange Zeit nichts zu essen, weil einige Untersuchungen nüchtern durchgeführt werden müssen", berichtet Dorothee Volkert vom Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Bonn und Mitglied der Allianz. "Es ist mehrfach publiziert, daß sich der Ernährungszustand älterer Patienten im Krankenhaus noch verschlechtert."

Für Mangelernährung im Alter gibt es viele Ursachen: "Etwa ein Viertel der Hochbetagten leidet unter Mundtrockenheit, so daß es ihnen schwerfällt, das Essen herunterzubekommen", so Professor Heseker. Für die Mundtrockenheit können einige Medikamente verantwortlich sein, wie Antidepressiva oder Entwässerungsmittel. Überhaupt machte die Paderborner Seniorenstudie deutlich: Je mehr Arzneimittel am Tag der alte Mensch nimmt, desto schlechter der Appetit. "Außerdem sind manche Schlaf- und Beruhigungsmittel überdosiert", so Heseker, "so daß die Senioren zu den Mahlzeiten schläfrig sind." Auch Gebißprobleme und Schluckstörungen, etwa in Folge eines Schlaganfalls, nehmen die Lust am Essen. Viele Senioren sind chronisch krank und haben deshalb keinen Appetit. Einschneidende Lebensereignisse, wie der Tod des Partners oder von Freunden, schlagen auf den Magen. Schließlich macht es den meisten mehr Spaß, in Gesellschaft statt allein zu essen.

Einige physiologische Veränderungen machen sich im Alter eventuell bemerkbar: Die Magensäureproduktion läßt nach, so daß vielleicht öfters einmal eine Magenschleimhautentzündung auftritt. Vitamin B12 kann nicht mehr richtig aufgenommen werden. Der Magen dehnt sich nicht mehr so stark, so daß früh Sättigungssignale erfolgen. Sinnliche Eindrücke - wie Geschmack und Geruch - werden schwächer.

"Das bedeutet aber nicht, daß ein hohes Alter zwangsläufig mit einer Mangelernährung einhergehen muß", betont Heseker. So brachte eine Bonner Studie mit fast 2000 älteren und alten zu Hause lebenden Menschen zutage, daß sich die Energie- und Nährstoffversorgung gesunder Senioren nicht wesentlich von derjenigen jüngerer Erwachsener unterscheidet. Eine zentrale Rolle spielt die Bewegung. "Körperliche Aktivität steigert den Grundumsatz und damit den Appetit", so Heseker.

 

Gerade in einem Altenheim, wo die Bewohner oft gar nicht mehr vor die Tür kommen, kann ein Bewegungsprogramm Wunder wirken. So verbesserte sich durch ein Muskelkräftigungsprogramm in zwei Paderborner Altenheimen und einer Einrichtung des Betreuten Wohnens Gehvermögen, Kraft und Wohlbefinden. Das kann zum Beispiel heißen, daß die Senioren nicht mehr zu schwach sind, einkaufen zu gehen, eine Lebensmittelpackung aufzureißen oder sich das Brot zu schneiden.

Experten aus der Geriatrie und Ernährungsmedizin betonen aber: Eine homogene Gruppe der alten Menschen gibt es nicht, schließlich handelt es sich um eine Lebensspanne von über 40 Jahren. Gerade die "jungen Alten" sind fit, reisen, fahren Fahrrad, gehen ins Theater und wissen gutes Essen zu schätzen. Und damit haben sie ein ganz anderes Problem: Übergewicht.

Artikel erschienen am Do, 27. Juli 2006  auf www.die-welt.de

 

www.mit-66-jahren.de - Frank Wagner - Viktor Scheffel Straße 11 - 80803 München
Telfon: 089- 388 49 633  
E-Mail: kontakt@mit-66-jahren.de
 “Zuletzt geändert am Sonntag, 31. Juli 2011”

   www.mit-66-jahren.de www.50plus-senioren.com www.sex-senioren.de      www.nature-cosmetics.de www.emission-brokers.de   www.prtr.eu  www.schadstoffregister.de www.mucimmo.de    www.münchen-gewerbeobjekte.com www.allgaeuimmo.de www.ladenlokale-in-münchen.de